Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Bestellungen von Auftragsarbeiten (Torten, Törtchen, Kuchen u. a.). Kunden sind Verbraucher (§ 13 BGB) oder Unternehmer (§ 14 BGB). Unternehmer beachten bitte zusätzlich §9 (B2B-Regelungen).

§2 Vertragsschluss

  • Angebote sind unverbindlich.

  • Der Vertrag kommt durch Bestellbestätigung zustande.

  • Individuell angefertigte Waren werden erst nach Bestätigung produziert.

§3 Preise & Zahlungsbedingungen

  • Preise: alle auf der Homepage aufgeführten Preise sind Bruttopreise; individuell formulierte Angebote für Verbraucher verstehen sich als Bruttopreise, für Unternehmen als Nettopreise

  • Anzahlung: Bei Aufträgen ab 250 € (inkl. MwSt.) sind 50 % Anzahlung fällig; die Produktion beginnt erst danach; die Restzahlung wird nach erfolgter Leistung fällig

  • Kleinaufträge unter 250 €: Zahlung innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung.

  • Bei verspäteter Zahlung können wir vom Vertrag zurücktreten.

§4 Stornierung

1. Aufträge bis 500 € (Endkunden)

Bei einer Stornierung durch den Kunden ist die Konditorei berechtigt, folgende pauschalierte Schadensersatzansprüche geltend zu machen:

  • bis 14 Tage vor vereinbartem Termin: kostenfrei

  • bis 7 Tage vor Termin: 25 % des vereinbarten Gesamtpreises

  • 6–3 Tage vor Termin: 50 % des vereinbarten Gesamtpreises

  • ab 2 Tage vor Termin: 75 % des vereinbarten Gesamtpreises

  • am Tag der Lieferung/Abholung oder bei Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Gesamtpreises

2. Aufträge ab 500 € (Endkunden)

Bei Aufträgen mit einem Gesamtwert ab 500 € ist regelmäßig von einem erhöhten Planungs-, Produktions- und Kapazitätsaufwand auszugehen. Dies gilt insbesondere aufgrund:

  • individueller Anfertigung

  • langfristiger Terminreservierung

  • saisonaler Kapazitätsbindung

  • Personaldisposition

  • Materialbeschaffung

  • eingeschränkter Weiterverwertbarkeit

  • möglichem Produktionsbeginn vor dem Veranstaltungstermin

Im Falle einer Stornierung gelten folgende pauschalierte Schadensersatzansprüche:

  • bis 30 Tage vor Termin: 20 %

  • bis 21 Tage vor Termin: 30 %

  • bis 14 Tage vor Termin: 40 %

  • bis 7 Tage vor Termin: 60 %

  • 6–3 Tage vor Termin: 80 %

  • ab 48 Stunden vor Termin: 100 % des vereinbarten Gesamtpreises

Hat die Produktion nachweislich bereits begonnen, ist die Konditorei berechtigt, anstelle der Pauschale den konkret entstandenen Schaden zu berechnen, sofern dieser höher ist.

3. Aufträge von Unternehmen (B2B)

Im Falle einer Stornierung gelten für Unternehmen folgende pauschalierte Schadensersatzansprüche:

  • bis 30 Tage vor Termin: 30 % des Gesamtpreises

  • bis 14 Tage vor Termin: 50 % des Gesamtpreises

  • bis 7 Tage vor Termin: 75 % des Gesamtpreises

  • ab 7 Tage: 100 % des Gesamtpreises

4. Gesetzlicher Nachweisvorbehalt

Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Konditorei kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist als die jeweils vereinbarte Pauschale.

Der Konditorei bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

§5 Widerruf

Verbraucher haben bei Fernabsatz grundsätzlich ein Widerrufsrecht, nicht bei individuell angefertigten oder schnell verderblichen Waren.

§6 Lieferung & Gefahrübergang

  • Abholung: Die Gefahr geht mit Übergabe der Ware auf den Kunden über.

  • Lieferung durch die Konditorei: Die Gefahr geht mit Übergabe an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über.

  • Lieferung durch externe Dienstleister:

    • Erfolgt die Lieferung durch einen externen Kurierdienst (z. B. Uber, Kuriere), geht die Gefahr grundsätzlich mit Übergabe an den Dienstleister auf den Kunden über.

    • Transportschäden oder Verluste sind unverzüglich beim Dienstleister zu melden. Gleichzeitig sollte die Konditorei ebenfalls informiert werden.

    • Für Schäden während des Transports über externe Dienstleister haftet die Konditorei nur, wenn sie ihre Pflichten zur ordnungsgemäßen Übergabe verletzt hat.

  • Transportschäden: Offensichtliche Transportschäden sind bei Übergabe sofort zu dokumentieren und der Konditorei mitzuteilen. Die Unterlassung hat keinen Einfluss auf gesetzliche Gewährleistungsrechte.

§7 Ausfall / Höhere Gewalt

Bei unvorhersehbaren Ereignissen (z. B. Krankheit, Lieferengpässe, Naturereignisse) informieren wir umgehend. Zahlungen werden erstattet, weitergehende Schadensersatzansprüche nur bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten.

§8 Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

§9 Besondere Regelungen für Unternehmer (B2B)

  • Unternehmer sind verpflichtet, die Ware unverzüglich zu prüfen (§ 377 HGB). Mängel sind innerhalb von 24  Stunden zu melden.

  • Gewährleistungsfrist: 12 Monate

  • Eigentumsvorbehalt bis zur vollständigen Zahlung

§10 Schlussbestimmungen

  • Es gilt deutsches Recht.

  • Gerichtsstand für Unternehmer: Sitz der Konditorei.